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ENIA-Angebot zur gemeinsamen Strategieentwicklung

Die Fachzeitschrift für Nickel und seine Anwendungen

Dezember 2006
Band 22, Nummer 1


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Nickel Magazine, Dezember 2006 -- Der Verband der europäischen Nickelindustrie (European Nickel Industry Association - ENIA) erhielt von europäischen nickelabhängigen Industrien Strategievorschläge zur Reduzierung der im Zusammenhang mit Nickelverbindungen bestehenden Gesundheits- und Umweltrisiken.

Nach der bestehenden Substanzenverordnung der Europäischen Union muss die dänische Umweltschutzagentur (EPA), die Berichterstatter für die Nickelrisikobeurteilung der EU ist, eine Empfehlung für eine Risikoverringerungsstrategie (RRS) vorlegen.

Die europäische Nickelrisikobeurteilung hat absehbare Risiken im Lebenszyklus der Nickelproduktion, der beruflichen Verwendung, des Verbrauchereinsatzes und der Umweltauswirkungen von Nickel durch Mülldeponien identifiziert.

Als Antwort darauf hat die Abteilung ENIA des Nickel Institute am 20. und 21. September 2006 in Antwerpen (Belgien) einen Workshop zur Untersuchung der Optionen zur Risikoverringerung veranstaltet. Die Teilnehmer diskutierten neben anderen Themen die Notwendigkeit einer gezielten Risikoverringerungsstrategie. Die Mehrheit sprach sich für eine Antizipationsstrategie aus; ein Ergebnis dieser Entwicklung ist der Vorschlag von ENIA, eine Risikoverringerungsstrategie gemeinsam mit der dänischen Umweltschutzagentur zu entwickeln.

Bedarf an Nickel-Recyclingdaten

Nickel Magazine, December 2006 -- Die Nickelindustrie hat zwar hinsichtlich der Wiederverwendung schon zahlreiche Daten erfasst, genaue Daten werden aber nach wie vor benötigt. Ein großer Anteil der Wiederverwendung entfällt auf Edelstahl Rostfrei, einen der weltweit am häufigsten wiederverwendeten Werkstoffe.

Dies betonte Dr. Peter Cutler, der europäische Direktor des Nickel Institute für Marktunterstützung und -entwicklung, am 30. Oktober 2006 vor etwa 150 Delegierten während der round table Diskussion für Edelstahl Rostfrei und spezielle Legierungen anlässlich der in Brüssel abgehaltenen Konferenz des „Bureau of International Recycling“ (BIR).

Mit Bezugnahme auf Gesichtspunkte, die in früheren Nickel-Institute-Präsentationen für das BIR angesprochen wurden, zeigte Dr. Cutler den anhaltenden Fortschritt, den die Nickelindustrie in der Bewusstseinsbildung von Tragweite und Bedeutung der Wiederverwertung (in Europa sind beispielsweise in der Wiederverwertung von Nickel dreimal so viele Personen wie in der Nickelprimärindustrie beschäftigt) und beim Füllen von Datenlücken in Bezug auf den Fluss von Nickel in seinem Lebenszyklus macht.

Nach Schätzungen werden etwa 80 % der am Ende ihrer Lebensdauer angekommenen nickelhaltigen Produkte wiederverwendet. Dieser Prozentsatz wird sich noch erhöhen, wenn genauere Daten vorhanden sind.
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