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Aktuelles


Die Fachzeitschrift für Nickel und seine Anwendungen

März 2006
Band 21, Nummer 2

EDELSTAHL ROSTFREI ist in Bayern das Lieblingsmaterial der Installateure (siehe Bericht zur Allianz-Arena in München).




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Bei seiner Verabschiedung als Präsident des Nickel Institute am 31. Januar betonte Dr. Ivor Kirman vor Abteilungsleitern und Mitarbeitern, dass er die Erfolge des Nickel Institute in den folgenden Jahren beobachten werde. Diese Aussage wurde genauso empfunden, wie wenn ein Vater seinem Sohn oder seiner Tochter das Beste wünscht, wenn er oder sie zu studieren oder zu arbeiten beginnt. Schließlich war Dr. Kirman für die Entstehung des Nickel Institute verantwortlich.

In den fünfeinhalb Jahren seiner Präsidentschaft hat Dr. Kirman zwei Verbände zu einem einzigen Verband vereinigt, dessen Mitglieder mehr als 90 % der globalen Primär-Nickelproduktion repräsentieren. Dies erreichte er in einer Zeit, als der Bedarf nach Nickel so schnell zunahm, dass die Zulieferer kaum schritthalten konnten (der Einfluss des Nickel Institute auf die Nachfrage sollte allerdings nicht überbewertet werden).

Dr. Kirman veranlasste die Bildung des Verbandes der europäischen Nickelindustrie (ENIA), zumal die meisten „Schlachten" im Richtlinienbereich gegenwärtig in Europa stattfinden. Diese Organisation arbeitet heute an wichtigen Änderungen -- von der umfassenden Bewertung der nickelbedingten Gesundheits- und Umweltrisiken durch die dänische Umweltschutzbehörde bis zum Risikomanagement am Arbeitsplatz und in anderen Bereichen.

Dr. Kirman verläßt uns in einer Zeit des Übergangs. „Wir verfügen jetzt über die Grundlagen für eine Industrie, die international intelligenter arbeiten kann," meinte er vor kurzem bei einem Industrietreffen. Nach seiner Aussage hat sich die Nickel-Industrie bis zu einem Punkt entwickelt, wo sie Kenntnisse schafft und weitergibt, die notwendig sind, um den vielen vor uns liegenden Herausforderungen zu begegnen.

Stephen Barnett, Dr. Kirmans Nachfolger, möchte lieber nach vorne schauen und dann Verfahren entwickeln, die uns zum gewünschten Ziel bringen. Er betont gern den Beitrag, den Nickel und nickelhaltige Materialien für die nachhaltige Energieerzeugung, die nachhaltige Nahrungsmittelversorgung, die Wasseraufbereitung und Verteilungssysteme leisten, besonders in den stark wachsenden Volkswirtschaften Chinas, Indiens und Brasiliens. Schließlich sind das die Stärken von Nickel.

Ein Wechsel in der Präsidentschaft eines Industrieverbands ist immer ein Zeitpunkt zum Überdenken der Strategie. Während der Schwerpunkt des Nickel-Magazins bisher bei den Einsatzmöglichkeiten von Nickel lag, werden in Zukunft – beginnend mit dieser Ausgabe – auch Beiträge zur Wissenschaft von Nickel und zu den nachhaltigen Geschäftspraktiken von Firmen, die Nickel verwenden und wiederverwenden, enthalten sein.

Im Mai veröffentlichen wir eine Sonderausgabe zu den Einsatzbereichen von Nickel in der europäischen Industrie, mit Schwerpunkt auf den Anwendungen, bei denen es keinen kostengünstigen Ersatz für Nickel gibt. Damit soll die Aufmerksamkeit auf die wertvollen Verwendungsmöglichkeiten von Nickel gerichtet werden, die die Gesellschaft manchmal als selbstverständlich betrachtet.

Ein weiteres Projekt für die nächsten Jahre stellen Videopräsentationen mit Onlinestreaming dar. In diesem Fall muss keine besondere Ansichtssoftware heruntergeladen werden. Unser erster Versuch mit diesem Kommunikationsmedium ist auf der Website des Nickel Institute unter www.nickelinstitute.org/magic-of-nickel verfügbar (siehe Details auf Seite 2).

Wie immer freuen wir uns über Ihre Meinung zu diesen und anderen Bemühungen, die wir unternehmen, um die Vorteile von Nickel und nickelhaltigen Materialien zu vermitteln.


Chefredakteur

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