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Um Kosten für Ganzmetalllegierungen zu vermeiden spezifizieren Unternehmen zunehmend Komponenten aus
mit Auftragsschweissung beschichtetem Kohlenstoffstahl
Von Carrol McCormick
Nickel Magazine, März 2008 -- Beispielsweise lieferte die in Quebec,
Kanada, ansässige Firma Brospec Inc. kürzlich an eine malaysische Säurefabrik 133 Kohlenstoffstahlrohre,
T-Stücke, Reduzierstücke und Flansche, die mit Edelstahl Rostfrei Auftragsschweissung beschichtet sind. Um
Korrosion bedingt durch Anwesenheit von Schwefelwasserstoff zu vermeiden, wurden die Kohlenstoffstahlstücke
an deren Innenoberflächen mit einer Doppelraupenaufschweißung unter Verwendung von W30938 (39MoL) und W31635
(316L) versehen.
Unter Einsatz der Methode Metalllichtbogenschweissen mit Fülldrahtelektrode (MF) selbstschützend, wurde
als erstes eine 3 mm starke Schicht von W30938, mit einer Fülldrahtelektrode AWS der Güteklasse E309LT0-3,
von 2,4 mm Durchmesser aufgebracht. Diese Schicht dient als Buffer, um eine Verdünnung der Decklage mit dem
Grundmaterial zu verhindern. Die Deckschicht besteht aus 3 mm W31635, die mit einer Fülldrahtelektrode AWS
der Güteklasse E316LT0-3 und einem Durchmesser von 2,4 mm aufgetragen wurde.
Insgesamt wurden 3.764 kg Fülldrahtelektroden vom Typ W30938 und 4.000 kg Fülldrahtelektroden vom Typ W31635
benötigt.
Die entstandene Auftragsschweissbeschichtung kann der Korrosion unter den gegebenen Verfahrensbedingungen
widerstehen und ist eine kostengünstige Methode, beschichtete Rohre vom Typ 316L herzustellen.
Caroll Mc Cormick ist ein in Montreal ansässiger freiberuflicher Autor.
Fotos: BROSPEC 2001 LP
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