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Mehr Energiedichte benötigt

Die Fachzeitschrift für Nickel und seine Anwendungen

Juli 2005
Band 20, Nummer 3

ELEKTRISCHE FAHRRÄDER tragen erheblich zum Umsatz des Nickel-Akku-Marktes bei, der 2004 Umsatzerlöse von 1,8 Milliarden Dollar erwirtschaftete.

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Nickel-Akkus sind scharfer Konkurrenz ausgesetzt
Von  Virginia Heffernan

Nickel Magazine, Juli 2005 -- Die Zukunft von Nickel-Akkus liegt bei elektrischen Fahrzeugen, doch auch Freizeitbatterien, Telekommunikation, elektrisch angetriebene Fahrräder usw. sind vielversprechende Einsatzgebiete. So heißt es in einem Bericht zum globalen Markt für Nickel-Akkus des New Yorker Forschungsinstituts Frost & Sullivan.

Der Hauptabsatzmarkt von Nickel-Akkus, wozu Nickel-Kadmium (NiCad)- und Nickel-Metallhydrid (NiMH)-Akkus gehören, war bislang der Industriesektor. Die Gründe hierfür sind die hohe Entladeleistung, ihr relativ niedriger Preis und ihre Beständigkeit in extremen Umgebungsbedingungen und bei Temperaturschwankungen. Der Anstieg portabler Geräte wie Laptops und Mobiltelefonen in den letzten Jahren hat jedoch eine Diversifizierung des Marktes mit sich gebracht.

Sofern jedoch Hersteller von Nickel-Akkus nicht massiv in Forschung und Entwicklung investieren, so heißt es in dem Bericht, riskieren sie, einen größeren Marktanteil an neuere chemische Verbindungstypen für Akkus zu verlieren, die längere Laufzeiten, geringeres Gewicht und ein kompakteres Format versprechen. Zu diesen neuen chemischen Verbindungstypen für Akkus zählen Lithium-Ion (Li-Ion), Lithium-Ionenpolymer (Li-Ion Poly) und Lithiumschwefel.

„Angesichts der Gefahr, von neuen chemischen Verbindungstypen aus dem Rennen gedrängt zu werden, ist es absolut vorrangig, neue Leistungsmerkmale wie kleineren Formfaktor, Portabilität und größere Energiedichte weiterzuentwickeln", argumentieren die Autoren von World Nickel Battery Markets.

„Außerdem ist auch weiterhin die Identifizierung neuer Einsatzgebiete und geografischer Regionen die größte Herausforderung für Wachstum und Marktexpansion."

Die Hersteller sollten sich auf Länder außerhalb der rückläufigen Märkte in Europa und Nordamerika konzentrieren, um neue Absatzgebiete für Nickel-Akkus zu erschließen, so lauten die Empfehlungen des Berichts. Das größte Wachstumspotenzial bietet im Hinblick auf billige Arbeitslöhne, ausgezeichnete Infrastruktur und reichhaltige Rohmaterialien die Asien-Pazifik-Region. Vor allem die niedrigen Produktionskosten geben diesen Ländern bei der aktuellen hohen Preislage für diese Bedarfsartikel einen besonderen Vorteil.

Der Nickel-Akku-Markt erwirtschaftete 2004 Umsatzerlöse von 1,77 Milliarden Dollar. Sofern nicht schon bald neue Märkte erschlossen werden, rechnen Forscher damit, dass dieser Wert bis 2011 auf 1,69 Milliarden Dollar absinken könnte.

Virginia Heffernan ist eine in Toronto ansässige Autorin von wissenschaftlichen Texten.

FOTOS: Bliss Bikes

 



Trisha Bradley
Corporate Communications
Automation & Electronics and Energy
Tel: 1.210-247-3870
Fax: 1.210-348-1003
E-mail: trisha.bradley@frost.com
Website: www.frost.com

In den jüngsten Ausgaben des Nickel Magazine finden Sie weitere Berichte zu Nickel-Akkus:

Nickel erneut top (Juli 2004)

NiMH-Batterien erweisen sich als Top-Option für Hybridfahrzeuge (März 2004)

Wiederaufladen und Recycling (März 2002)

Batterien für die Weltraumstation (Juni 2002)

Innovative Batterietechnologie (März 2001)

Elektroauto für den Stadtverkehr (Dezember 2001)


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