Andere Materialien keine geeignete Alternative
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Die Fachzeitschrift für Nickel und seine Anwendungen |
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ZUR ENTFERNUNG VON SCHÄDLICHEN Bakterien wie Kryptosporidium Oozysten aus dem Wasser von Swimmingpools
werden Druckbehälter eingesetzt, in denen das Wasser gefiltert wird. |
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Druckfilter, die Kieselgur enthalten, entfernen mikroskopische Bakterien aus dem Poolwasser. |
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"In fast allen Schulbädern und öffentlichen Bädern wurden die alten Drucksandfilter gegen Kiesgurfilter
aus Edelstahl Rostfrei ausgetauscht", sagt David Cameron. |
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Druckbehälter aus EDELSTAHL ROSTFREI werden zu Swimmingpools in Neuseeland transportiert. |
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S31600 ist der ideale Werkstoff für die Druckbehälter, in denen das Wasser in Schwimmbädern
gefiltert wird.
Von Carroll McCormick
Nickel Magazine, November 2004 -- Die neuseeländische Firma Filtration & Pumping Commercial Ltd. (FPC) produziert seit 30 Jahren Drucksandfilter aus S30400 für öffentliche Bäder. Doch als Kryptosporidium Oozysten von epidemischem Ausmaß in Neuseeland nachgewiesen wurden, wechselte man über auf Kieselgurfilter, die kleinere Bakterien eliminieren.
1998 stellte das Unternehmen rund 20 dieser Behälter aus Weichstahl mit Epoxidbeschichtung her (einem Material, mit dem man hoffte, die Grundkosten so gering wie möglich zu halten). Doch die Ergebnisse waren unbefriedigend. „Ist die Epoxidbeschichtung nicht in einem erstklassigen Zustand, versagt sie innerhalb kürzester Zeit und die Stahltanks fangen an zu korrodieren", erklärt David Cameron, Public Relation Manager bei FPC. „Hat die Beschichtung auch nur eine leichten Defekt, hält sie im besten Fall nur drei bis fünf Jahre".
„Chloramine sind sehr aggressiv", fährt er fort, „und es scheint als wirke sich jedes chemische Ungleichgewicht im Wasser, ob pH-Wert, Alkalitat, Härte oder Restchlorgehalt, nachteilig auf den Stahl und die Beschichtung aus." Bei einem konkurrierender Importeur von Kieselgurfiltern mit epoxidbeschichtetem Weichstahl lagen die Probleme ähnlich.
Deshalb untersuchte FPC die Produktionskosten für Kieselgurfilterbehälter aus S31600 Edelstahl Rostfrei. Dieser Stahltypus wurde von beratenden Ingenieuren in Neuseeland als Alternative zum Weichstahl mit Epoxidbeschichtung empfohlen, da er bessere Korrosionsbeständigkeit im Umfeld von Schwimmbädern bietet.
„Wir haben unsere Entscheidung nie bereut", sagt Cameron. „Natürlich sind die Materialkosten höher. Berücksichtigt man aber Sandstrahlen, Grundieren, Vorlackieren und Deckanstrich, samt Arbeits- und Materialkosten für die Beschichtung, so kostet alles zusammen so viel wie das benötigte Material aus Edelstahl Rostfrei. Wir produzieren jetzt keine Filterkessel aus Weichstahl mehr."
Die Behälterhauben und zylindrischen Teile der Kessel fertigt FPC aus 2,5 bis 5 mm starkem Blech an. Die Druck- und Rohrwände bestehen je nach Kesselgröße aus 8 mm bis 16 mm starken Platten. Bei einer Wandstärke von 2 mm schwanken die Rohrsollmaße zwischen 10,16 mm, 15,24 mm und 20,32 mm. Die Filterkesseldimensionen variieren von 800 mm Durchmesser und 2 m Höhe bis zu 1800 mm Durchmesser und 2,3 m Höhe.
Die Behälterhauben werden hydrostatisch geformt. Alle Schweißnähte sind zweilagig und passiviert.
„In fast allen Schulbädern und öffentlichen Bädern wurden die alten Drucksandfilter gegen Kiesgurfilter aus Edelstahl Rostfrei ausgetauscht", sagt Cameron.
Carroll McCormick ist ein in Montreal ansässiger freier Mitarbeiter.
FOTOS: Filtration & Pumping Commercial Ltd.
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Weitere Informationen über Kryptosporidium Oozysten finden Sie unter: |







