Magazine
print this page make fonts smallermake fonts bigger

Die Korrosion in den Griff gebracht

Die Fachzeitschrift für Nickel und seine Anwendungen

 

PREDICTIONS OF METAL thickness loss by oxidation in air after one year for several nickel-containing alloys, as predicted by ASSET. Dashed portions of lines are extrapolations.


PREDICTIONS OF METAL thickness loss by oxidation over a range of partial pressure of oxygen after one year at 1000 decrees C for several nickel-containing alloys, as predicted by ASSET. Dashed portions of lines are extrapolations. 

PREDICTIONS OF METAL thickness loss by corrosion in 5% hydrogen sulphide and 90% hydrogen after one year for several nickel-containing alloys, as predicted by ASSET. Dashed portions of lines are extrapolations.


 Gratis_Abonnement

Artikel als PDF-Datei (615 kB)


Die Korrosionsarten in chemischen Verfahrensanlagen werden im Mittelpunkt eines 2-jährigen Forschungsprojekts stehen

Nickel magazine, Mai 5, 2003 -- Das Energieministerium der Vereinigten Staaten (DOE) hat sich dazu bereit erklärt, etwa die Hälfte der Finanzierung für ein mit 2 Millionen US-Dollar veranschlagtes Projekt zu übernehmen, mit dem die Fähigkeiten von ASSET, einer in Entwicklung befindlichen Software zur Vorhersage der Korrosion handelsüblicher Legierungen in Hochtemperaturumgebungen, erweitert werden sollen.

Die unter dem Namen ASSET (Alloy Selection System for Elevated Temperatures) bekannte Software wurde von Shell Oil entwickelt und vom DOE und einem wachsenden Konsortium aus verschiedenen Firmen weiterentwickelt. Als Ergebnis dieser Anstrengungen enthält die Datenbank des Programms derzeit mehr als 8 Millionen Stunden an Korrosionsdaten für 89 handelsübliche Legierungen einschließlich einiger Legierungen auf Nickelgrundlage. Die Software läuft auf einem Personal Computer unter dem Betriebssystem Windows.

Das Projekt, das im Mai 2003 anlaufen und zwei Jahre dauern sollte, soll die Vorhersagemöglichkeiten für eine umfangreichere Palette von Legierungen in einer Vielzahl korrosiver Milieus bei Temperaturen zwischen 200° C und 1.200° C verbessern. Die Studie wird sich auf die Korrosionsarten von chemischen Verfahrensanlagen - einschließlich der Korrosion durch Chlor und Hydrochlorgas, zyklische Oxidation und die Verstaubung von Metallen - konzentrieren.

"Es besteht eine großartige Möglichkeit, die Genauigkeit von Prognosen der Lebensdauer von Anlagen zu steigern, da diese durch die Korrosion durch heiße Gase verringert wird", erklärt Randy John von Shell Global Solutions, der Firma, die das Projekt vorantreibt. "Die Vorteile, die eine Verbesserung des Korrosionsmanagements mit sich bringt, werden in der chemischen Industrie und in der Wirtschaft der Vereinigten Staaten schlechthin spürbar sein."

Zu den Vorteilen zählen signifikante Energieeinsparungen und verringerte Kohlendioxidemissionen in verschiedenen Industriezweigen wie der Energieerzeugung, der Erdölindustrie, der chemischen Industrie und der Zellstoff- und Papiererzeugung. Spezifische Anwendungen der Technologie umfassen: Analyse von Anlagenversagen zur Verringerung von Instandhaltungskosten und zur Verbesserung der Sicherheit, Auswahl kosteneffizienter Legierungen, Erarbeitung von Anlagenkonstruktions- und Betriebsrichtlinien in Hinblick auf Kostenreduktionen.

Der Zugang zur ASSET-Software ist derzeit auf die etwa 60 Unternehmen beschränkt, die am Projekt teilnehmen.

ILLUSTRATIONS: Courtesy of Shell Global Solutions



Randy John
Shell Global Solutions (US) Inc.
Westhollow Technology Center,
3333 Highway 6 South
Houston, Texas
U.S.A.
77082-3101
Tel: 1 281 544 7229
E-mail: randy.john@shell.com
Web site: www.shellglobalsolutions.com



<< Voriger   --   Nächster >>

Nickel
Nickel